K1-Rules

K1

K1 ist keine Stilrichtung für sich wie Karate. Vielmehr geht es darum, dass sich Kämpfer aus verschiedenen Kampfsportarten messen und somit der beste Einzelkämpfer aus allen Sportarten gewinnt. 
Mit dieser Vorgehensweise soll der beste Kämpfer der Welt bestimmt werden. Das K stammt aus den vielen Kampfsportarten, die mit K beginnen und in diese Stilrichtung einfließen. Die Zahl eins wurde gewählt als Hinweis auf die Nummer Eins, die unter den Kämpfern ermittelt werden soll. 
Und dementsprechend wirkt sich das auf die Regeln des K1 aus. Sämtliche Techniken und Kniffe aus verschiedenen Kampfsportarten sind hier erlaubt. Lediglich das Umklammern des Gegners ist verboten, wie auch das Kämpfen mit den Ellenbogen oder auf dem Boden. 
Jeweils drei Runden kann ein Kampf dauern. Das kann jedoch auf fünf Runden verlängert werden, je nachdem wie eindeutig der Kampf ausgeht. Die Kämpfer scheiden sich jedoch meist durch das k.o.- Prinzip aus. Durch einen Sieg kann es für einen einzelnen Kämpfer hintereinander zu mehreren Kämpfen kommen. Dies ist unter anderem ein Grund für die kurz gehaltenen Runden. 
Ursprünglich entstand das K1 in den 80 er Jahren durch seinen Begründer Kazuyoshi Ishii. Heute ist es besonders in Japan und den USA ein beliebter Kampfsport. In Deutschland fand 2005 das erste K1-Turnier in Koblenz statt. Zum weltweit größten Kampfturnier finden sich jedes Jahr die Kämpfer in Tokyo zusammen. Dabei wurden unter anderem K1-Kämpfer wie Andy Hug und Remy Bonjasky für ihre Erfolge bekannt.

 
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Team Assassin Dorsten